Themen A-Z - Albert Drexel Botschaften

Mein Segen komme über dich, Mein Sohn, in der Nacht Meiner besonderen Gnade. . . .

. . . in einer Zeit, die wie keine andere eine Zeit des Niederganges Meiner einen und wahren Kirche geworden ist. Es ist eine Zeit der Verwirrung der Geister, es ist eine Zeit der Entweihung des Heiligtums, es ist eine Zeit des Abfalls und der Erkaltung vieler Meiner zum Altar berufenen Diener.

Deine Aufgabe ist, diesem dreifachen Unheil mit der Waffe des Wortes entgegenzuwirken.

Die Verwirrung der Geister offenbart sich in dem Abbruch des Glaubens und in der Verbreitung falscher «Offenbarungen». Der Glaube ist eine Gnade, die nur von der Kraft des Gebetes genährt und bewahrt wird. Wer immer gegen den Glauben sündigt, richtet sich selbst und zieht schwerste Verantwortung auf sich herab; denn er wird anderen, besonders Kindern und der Jugend, Anlaß zum Unglauben. Unglaube kommt aus der Sünde des Stolzes, indem der Mensch dem Worte Gottes und der Gnade seine bloß menschliche Vernunft entgegensetzt. Gnade aber findet, wer dem Abfall und der Zerstörung des Glaubens entgegentritt.

Indessen gibt es auch einen falschen Glauben, den jene verbreiten, die ihre Einbildung und Anmaßung dazu benützen, Unwahrheiten als Wort Gottes und übernatürliche Mitteilung auszugeben. Die solches tun, liefern sich den Machenschaften des Ungeistes aus, dem Geist der Lüge, und säen Verwirrung unter dem gläubigen Volk. Ihre Einbildung hat zwei Wurzeln: die Selbsttäuschung und den Hochmut, der sie verleitet, sich «Begnadung» anzumaßen.

Ein zweites, anderes Unheil in der Kirche kommt von der Entweihung des Heiligtums. Diese entsetzliche Sünde wagt sich an die Zerstörung und Entheiligung des Eucharistischen Geheimnisses und Wunders heran.

Die so sündigen, freveln an Meinem Wort und an Meinem Vermächtnis, das Ich Meiner einen und wahren Kirche zu künden und zu hüten aufgetragen habe. Die sich so an diesem heiligen Vermächtnis versündigen, setzen ihre bloß menschliche Vernunft Meinem Wort und der Gnade des Heiligen Geistes entgegen und verfallen so der Ursünde Satans, dem Stolze.

Was die Quelle ihrer Heiligung werden sollte, in ihrer Berufung zum Altare, wird ihnen zur Sünde wider den Heiligen Geist. Anfang dieser Sünde ist die Vernachlässigung des Gebetes.

«Bittet und ihr werdet empfangen», war und ist Meine Mahnung und Meine Lehre.

Klein wird die Herde der Gläubigen werden; doch die so wenigen, diese kleine Herde, wird Meine Kirche retten: aus dem Glauben, im Vertrauen und mit dem Mut der Heiligen.

 

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Heiliger Erzengel Michael

beschirme uns im Kampfe, beschütze uns gegen die Bosheit und die Nachstellungen des bösen Feindes. Ihm möge Gott gebieten, so flehen wir inständig. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, wollest den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen in der Welt umhergehen, mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstossen, Amen. (3x täglich)