Worte des Heilands in der Nacht zum 4. Juni 1976
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Der Segen Meiner Gnade und Meiner Liebe komme über dich, Mein Sohn, . . .
Es geschieht zu Meinem besonderen Wohlgefallen, daß ihr, . . . an der Gnadenstätte Meiner jungfräulichen Mutter Maria, der Vorsehung des Himmlischen Vaters euren Dank abstattet, – in einer Zeit, in der Danken Gott und Mir, dem Erlöser, und dem Heiligen Geist gegenüber von den Menschen und selbst von vielen Priestern, den geweihten Dienern des Altares, nicht mehr gekannt wird.
In dem Inneren dieser Priester ist es leer und kalt geworden. Ihr geistliches Leben ist erloschen: Das Kreuz, das Zeichen des Glaubens, bedeutet ihnen nichts mehr, und darum haben sie den Weg der Kreuzesnachfolge verlassen. Sie wandeln auf der breiten Straße des Weltgenusses, die in den ewigen Abgrund führt.
Sie achten nicht der Flamme, die vom gläubigen Volke «Ewiges Licht» genannt wird. Sollte nicht gerade der Diener des Heiligtums, der Priester, durch dieses Licht an das Wunder der Liebe, Meiner Liebe zu den Menschen, erinnert werden? Sollte nicht gerade der Priester von diesem Lichte ermahnt, das gläubige Volk aneifern, dieser Meiner Liebe zu begegnen?
Doch, ach, die Liebe zu Meiner Gegenwart im wunderbaren Sakrament ist in so vielen Priesterherzen erstorben!
Darum bedeutet ihnen die Zahl der Verunehrungen nichts, die seit der Einführung der Handkommunion täglich geschehen. Mein Wehe über eine solche Abkehr von dem Allerheiligsten!
Was Mein Göttliches Herz ganz besonders betrübt und schmerzlich berührt, ist, daß selbst Priester, von denen die Schrift sagt, sie sollen «heilig sein ihrem Gott», die Reinheit nicht mehr achten, und sie nicht mehr aufschauen zur Immaculata, zu Maria, dem reinsten aller Geschöpfe.
Ja, es gibt Priester, die im Frevel an das Geheimnis Meiner Empfängnis vom Heiligen Geist im Leibe dieser heiligsten Jungfrau rühren und sich dadurch nicht nur einer Irrlehre schuldig machen, sondern an einem der größten Geheimnisse des christlichen, des katholischen Glaubens freveln und wider den Heiligen Geist sündigen.
Darum wisse: Wer immer an jener Stätte, an der junge Menschen nach dem Herzen und Willen Gottes zu Priestern herangebildet werden, Hand anlegt und sie zerstören will, wird sich den Fluch des Himmels, Meinen Fluch, in der Zeit und für eine Ewigkeit zuziehen.
Segen aber jenen, Meinen Segen, die solch eine Stätte schützen und fördern.
Dreifacher Fluch über jene, die sich an dieser Stätte vergreifen und so werdenden Priestern den Weg versperren!
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