Mein Weg

Ich bin gelernter Mechaniker mit kaufmännischer Weiterbildung, Jg. 1960, verheiratet und habe einen Sohn mit Jg. 1996.

In meiner Jugend wusste ich einiges vom katholischen Glauben, weniger von der Kirche, mehr von meiner alten Grosstante. Mitte der 70er wusste ich vieles über diese Zeit, in der wir jetzt leben.

Aus verschiedenen Gründen verliess ich die kath. Kirche Mitte der 80er. Ich fiel jedoch nicht ganz ab und betete jeden Tag (fast immer) zum Schutzengel.

Die Liebe Gottes führte mich wieder zurück, beginnend 2004. Ich sah, dass JP2 nicht nur viel Geld für seine Reisen verbrauchte und sich als Popstar feiern liess (wie ich das bis jetzt gesehen habe), sondern dass er den Kreuzweg aus Liebe zu Jesus und uns Sündern ging, bis zum letzten Atemzug.

Ein weiteres Erlebnis war eine Dämonenattacke im Feb. 2005. Ein riesiger, grässlicher Gorilla wollte mich erwürgen. Ich betete das Vaterunser, nachdem ich es 20 Jahre nicht mehr gebetet hatte. Darauf verschwand der Gorilla.

Am Gründonnerstag 2005 kaufte ich den Film die Passion von Mel Gibson und sah in an. Jesus zeigte mir meine Sünden, wie in einem Spiegel. Meine Hauptsünde war gegen das erste Gebot, die anderen Sünden waren weniger schlimm. Etwas später ging ich zu meinem alten Präfekten beichten. Gott sei Dank, gibt’s die Beichte noch!

Kurz vor dem Hinschied von JP2 durfte ich für einen Augenblick mit dem inneren Auge den Eingang des Himmel sehen. Ich sah eine Treppe, auf der Seite Gestalten. Ich erkannte aber niemanden. Von einer frommen Frau erhielt ich die Erklärung, dass dies die Jakobsleiter sei. Kurz zuvor wurde über TV die Heiligenlitanei aus Rom übertragen.

WJT 2008 Köln: Am späten Nachmittag des 20.8.2005 ging ich wieder zur Beichte, in Diepoldsau, aber der Pfarrer kam nicht. Die alten Frauen und wenige Männer begannen den Rosenkranz zu beten; ich betete mit und ging ohne Beichte nach hause. Es war mein erster, sicher ganzer Rosenkranz in einer Kirche.

An diesem Abend, sahen wir am TV die Übertragung von der Vigil am WJT 2005 in Köln. Als die Monstranz gebracht wurde, drückte mich eine unsichtbare Hand auf die Knie vor dem Fernseher! – es war mein Schutzengel.

Als auch Papst Benedikt XVI hinkniete, sahen wir unseren Heiland als Jüngling in der Hostie. Ich spürte seine göttliche Liebe.

Da ich seit 20 Jahren die Heilige Eucharistie kaum mehr besucht hatte, fiel mir der Frevel mit dem Allerheiligsten in mehreren Kirche sofort auf. Von da an begann ich mich für Jesus in der Eucharistie einzusetzen, auch wenn ich mich dabei unbeliebt machten musste. Ich schrieb Priestern, Bischöfen und Laien, die das Allerheiligste verunehrten oder dies zuliessen.

Unsere Muttergottes führte mich nach Grub, wo die Sühneseele Myrtha Maria für die Geistlichen Zeugnis ablegt und leidet. Ich darf die Botschaften, die MMM von Maria für Ihre lieben Priestersöhne empfängt, über das Internet verbreiten.

Gelobt sei Jesus Christus in seiner unendliche Liebe und Barmherzigkeit, Amen.

Markus Alexius Kostezer
Wiesenstrasse 1
CH-9443 Widnau